Navigation und Service

Rentenwende 2026: Was die Reformen für Menschen mit Behinderungen bedeuten

Datum 17.06.2026

Die Rentendebatte nimmt Fahrt auf: Zum 1. Juli 2026 steigen die gesetzlichen Renten um 4,24 Prozent, das Rentenniveau von 48 Prozent ist bis 2031 gesichert. Doch parallel arbeitet die neu eingesetzte Alterssicherungskommission an der Zeit danach – und Schlagworte wie „Rente mit 70“ sorgen bereits für hitzige Diskussionen.

Für Menschen mit Behinderungen steckt darin eine besondere Brisanz. Seit Januar gilt zudem: Die abschlagsfreie Altersrente für schwerbehinderte Menschen gibt es ab Jahrgang 1964 erst mit 65, ein früherer Einstieg kostet bis zu 10,8 Prozent – dauerhaft. Wer nach Studium, Reha-Phasen oder Zeiten der Arbeitslosigkeit auf die nötigen 35 Versicherungsjahre kommen muss, rechnet schnell knapp.

Die Rentenfrage ist damit auch eine Teilhabefrage: Die Rente von morgen entsteht auf dem Arbeitsmarkt von heute. Ein Thema, über das wir sicher noch weiter berichten werden.

Quelle: –BMAS vom 29.04.2026