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Barrierefreie VR-Arbeitswelten erleben: InclusiveVR@Work auf der SightCity 2026 testen

Datum 04.03.2026

Ein Forschungsteam des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) präsentiert auf der SightCity 2026 einen zukunftsweisenden Prototyp für inklusive Zusammenarbeit in virtuellen Räumen.

Das Projekt InclusiveVR@Work entwickelt anpassbare VR-Arbeitsumgebungen für blinde Menschen, Menschen mit Sehbehinderung sowie sehende Kolleg*innen, die gleichberechtigt gemeinsam arbeiten, lernen und Projekte umsetzen möchten.

Virtuelle Realität wird zunehmend im beruflichen Kontext eingesetzt – etwa für Trainings, Simulationen oder dezentrale Teamarbeit. Doch barrierefreie Lösungen, die die Bedürfnisse blinder Menschen systematisch berücksichtigen, sind bislang kaum vorhanden. Hier setzt das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds geförderte Projekt an: Die Anwendung ermöglicht individuell konfigurierbare Darstellungen, alternative Zugangswege und die Integration vertrauter Arbeitsmittel wie Tastatur und Maus. Ziel ist eine Arbeitsumgebung, in der jede Person – abhängig von ihrem Sehvermögen und ihren Präferenzen – optimal unterstützt wird und aktiv zum gemeinsamen Projekterfolg beitragen kann.

Kooperationspartner ist die Abteilung Interaktive Analyse und Diagnose des Fraunhofer IOSB.

Auf der Messe haben Besucher*innen die Gelegenheit, den finalen Prototypen selbst zu erproben und Rückmeldungen zu geben. Treffpunkt ist Stand 1I04 (1. Stock); von dort begleitet das Projektteam Interessierte in den Testraum.

Testtermin reservieren:
terminplaner6.dfn.de/b/135615064e787f460fd4a04e46cb777d-1566638

Projektinfos:
www.inclusive-vr.de

E-Mail: info@inclusive-vr.de

InclusiveVR@Work macht deutlich: Digitale Arbeitsräume der Zukunft entstehen dann wirklich neu, wenn sie von Anfang an für alle gedacht sind.